Kryptowährungen kaufen können Anleger in Japan nun auch über Coinbase. Die weltweit beliebte Exchange ist nun als offizielle Handelsplattform in Japan registriert. Die  Japanische Finanzregulierung hat also grünes Licht für den Start gegeben, zu dem zunächst einige wenige Coins verfügbar sind. 

Japans Finanzregulierungsbehörde FSA (“Financial Services Agency”) hat Coinbase offiziell als Kryptobörse für den japanischen Markt registriert. Zum Start stehen fünf Assets für Anleger zur Verfügung: Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, Stellar Lumen sowie Litecoin.

Coinbase: Japan-Start mit wenigen Assets

Unter den nun in Japan über Coinbase handelbaren Coins finden sich zum Start der beliebten Exchange im Land der aufgehenden Sonne keine Überraschungen. Im Gegenteil: Es handelt sich um etablierte Projekte, die seit lange Zeit am Markt verfügbar sind. Für den  Launch geht die Regulierungsbehörde also scheinbar auf Nummer sicher.

  • bitcoin
  • Bitcoin
    (BTC)
  • Preis
    $43,168.00
  • Marktkapitalisierung
    $817.23 B

Offiziell registriert worden ist dabei eine japanische Tochterfirma des börsennotierten Unternehmens Coinbase Global. Besonders schnell ging es übrigens nicht mit dem Start. Bereits im Jahr 2018 hatte Coinbase über die Pläne einer Expansion auf den japanischen Markt informiert. Man habe Hand in Hand mit den Behörde zusammengearbeitet, um den örtlich geltenden Gesetzen zu entsprechen. Coinbase ist zudem ein Mitglieder der selbstregulierenden “Japan Virtual and Crypto Exchange Association”. Mit der offiziellen Erlaubnis ist Coinbase innerhalb der Vereinigung zu einem “Mitglied erster Klasse” aufgestiegen.

Hierzulande ist der Japan-Start von Coinbase zwar kein direktes Highlight, allerdings als weiteres Zeichen für eine Stärkung der globalen Krypto-Szene zu werten. Investoren und Kleinanleger dürften diese Meldung also wohlwollend aufgenommen haben. Große Einflüsse auf die Kurse sind allerdings kurzfristig nicht zu erwarten. Langfristig könnte sich das – mit steigender Asset-Anzahl und steigendem Erfolg – ändern. Schrittweise dürfte Coinbase weitere Projekte für den japanischen Markt verfügbar machen, vermutlich zunächst weitere bodenständige Coins und Tokens. Ob auch spekulativere und für Anleger riskantere Assets künftig in Japan gehandelt werden dürften, bleibt abzuwarten.

Grundsätzlich könnte der japanische Markt vor allem für Meme-Coins zugänglich sein. Sollte Coinbase auch Tokens wie Shiba Inu, Sanshu Inu, Dogecoin oder Safemoon listen dürfen, so könnte das die Community dieser Projekte deutlich vergrößern.