Alternative Coins, kurz Altcoins, beerben den Bitcoin und bieten oft deutlich innovativere Ansätze als der Krypto-Dino, der zwar immer noch als Leitwährung gilt, nicht unbedingt jedoch als Coin, der zukünftige Millionäre hervorbringen wird. Aders sieht es bei den jüngeren Projekten aus, von einen besonders vielversprechend wirken, wenn es darum geht, mit Kryptowährungen ein Vermögen aufzubauen.

Rente mit 30, durch den Kryptohandel für die Zukunft ausgesorgt haben, den Kindern mit Coin- und Token-Gewinnen ein unbeschwertes Leben ermöglichen – neben dem “Lambo” sind das einige der Hoffnungen und Wünsche, die Kleinanleger haben, wenn sie ihr Geld in Kryptowährungen investieren.

Mit Altcoin zum Krypto-Millionär?

Viele Krypto-Projekte versprechen gigantische Gewinne, oftmals sind die allerdings bereits Geschichte, wenn ein Coin oder Token auf diese Weise von sich reden macht. “Sell the news” lautet ein Rat, wenn es um den Handel mit Kryptowährungen und Aktien geht. Andersherum: Wenn ein Projekt aufgrund seiner Gewinne in der Öffentlichkeit auftaucht, ist die größte Gewinnphase bereits vorüber.

Es gibt viele Kryptowährungen, die grandiose Gewinne versprechen, einige davon haben das zumindest kurz nach ihrem Start auch eingelöst. Danach dümpeln die Coins und Tokens dann oft nahe der Belanglosigkeit herum, echte Kurssprünge passieren selten. Dennoch: Es gibt Altcoins, hinter denen nicht Hypes stecken, sondern zukunftsweisende Konzepte. Was des Bitcoin im vergangenen Jahrzehnt gewesen ist, wollen nun andere Projekte sein. Einigen könnte das gelingen.

Bei einigen Kryptowährungen gilt unter Experten als nahezu sicher, dass mit ihnen neue Millionäre gemacht werden. Hier sind fünf aussichtsreiche Kandidaten:

Cardano (ADA)

Wer sich im Vorfeld eines Investments intensiver mit Altcoins beschäftigt hat, der wird vermutlich auch auf Cardano gestoßen sein. Ein Grund liegt in den Machern: die kommen nämlich unter anderem aus der Wissenschaft und sind fest in der Kyptoszene verwurzelt. Der Gründer Charles Hoskinson war zuvor auch an Ethereum beteiligt, hatte sich auf dem Projekt jedoch zurückgezogen, weil er der Meinung war, ETH würde einen falschen Weg einschlagen.

  • cardano
  • Cardano
    (ADA)
  • Preis
    $1.41
  • Marktkapitalisierung
    $45.5 B

Mit ADA will man das nun besser machen – und zwar selbst. Cardano befindet sich zwar noch in einer vergleichsweise frühen Projektphase, gilt jedoch bereits seit längerer Zeit als “Ethereum-Killer”, als Altcoin also, der ETH die Stirn bieten will. Smart Contracts und dApps sollen das gewährleisten. Cardano will im Prinzip wie Ethereum sein, allerdings viele besser machen. Mit Start des Goguen Mainnets als Meilenstein will Cardano sich ein ein Multi-Asset-Netzwerk verwandeln und so die besagten Anwendungen auf Basis von Smart Contracts ermöglichen. Auch DeFi-Protokolle und Non-Fungible-Token (NFT) sollen zukünftig über die Cardano-Blockchain laufen.

Der Vorteil liegt dann nicht unbedingt darin, dass das möglich gemacht wird, sondern darin, dass es besonders effizient und günstig sein soll. Ein großes Problem von Ethereum sind die hohen Gebühren, sogenannte Gas Fees, die als Einschränkungen für den Massenhandel gesehen werden.

Safemoon

Richtig viel bekannt ist über Safemoon im direkten Vergleich zu anderen, bereits mehr oder minder etablierten Altcoins nicht. Dennoch wohnt dem Projekt eine besondere Art Magie inne, was nicht zuletzt an “Wizard” Thomas Smith zu liegen scheint. Hinter Safemoon stecken kluge Köpfe und eine enorm große Community. Letztere wächst täglich.

  • safemoon
  • SafeMoon [OLD]
    (SAFEMOON)
  • Preis
    $0.00
  • Marktkapitalisierung
    $368.11 M

Das Projekt startete erst im März, gehört also derzeit zu den jüngsten Tokens am Markt. Sogenannte Reflections gewähren jenen ein passives Einkommen, die den Token in ihrem Bestand halten, ein Teil der Tokens wird “verbrannt”. Insgesamt hatte sich Safemoon in den vergangenen Wochen wenig bewegt. Es handelt sich dabei allerdings vermutlich um die Ruhe vor dem Sturm.

Das Team hinter Safemoon arbeitet derzeit unter anderem an der Safemoon Wallet, die wegweisend sein könnte. Geht die Idee auf, steht dem Token voraussichtlich eine Rallye bevor – eine, die möglicherweise nicht so schnell enden wird. Die Wallet ist nämlich nicht das einzige Projekt, an dem das überschaubare Safemoon-Team arbeitet: eine NFT-Börse, eine Kooperation in Afrika (The Gambia), die Safemoon-Exchange, weitere Listings auf Kryptobörsen, eine Simplex-Kooperation – die Roadmap für das Jahr 2021 ist vollgepackt mit Ideen.

Ob alle davon auch in den kommenden sechs Monaten umgesetzt werden können? Das bleibt abzuwarten, die regelmäßigen AMAs und Info-Fetzen der Entwickler lassen jedoch darauf schließen, dass hinter den Kulissen viel rotiert. Viele Details gibt es allerdings oft nicht, das Safemoon-Team verweist hier meistens auf Verschwiegenheitserklärungen. Aber selbst das könnte man als gutes Zeichen werten. Gelingt, was die Entwickler planen – und was Fans erwarten – so steht Safemoon eine bewegte Zukunft bevor.

Ob Kleinanleger mit Safemoon zu Krypto-Millionären werden? Vielleicht. Sicher ist allerdings, dass sie Teil eines vielversprechenden Community-Projekts sein dürfen.

Cosmos (ATOM)

Cosmos erhebt für sich selbst den Anspruch, das leistungsstärkste Ökosystem verknüpfter Blockchains zu sein. Skalierbarkeit ist das Zauberwort, das Anleger zu Krypto-Millionären machen könnte.

  • cosmos
  • Cosmos
    (ATOM)
  • Preis
    $43.49
  • Marktkapitalisierung
    $12.4 B

Hinter Cosmos verbirgt sich die Idee, ein grundlegendes Problem von Blockchains zu lösen: Je großer die Blockchain wird, desto größer sind die Datenmenge und desto langsamer werden die Transaktionen. Cosmos will das durch eine Verbindung mehrerer Blockchains umgehen. Mit der Leistungssteigerung sollen Projekte wachsen und schnell skalieren können, selbst wenn Unmengen an Daten sich anhäufen.

Was zum Start des Internet eine Revolution war, will Cosmos quasi für Kryptowährungen schaffen: Ein Netzwerk.

Es gab Coins und Tokens, mit deutlicheren Preissteigerungen, allerdings können nur weniger mit einer derart grundlegenden Innovation für den Kryptomarkt aufwarten. Cosmos (ATOM) gehört zu den Top-50 der Kryptowährungen und hat noch viel Potenzial.

Polkadot (DOT)

Sicherheit, Innovation und Skalierbarkeit – das sind die drei Säulen, auf denen Polkadot fußt. Der Clou: Polkadot soll Cross-Blockchain-Transfers möglich machen und somit eine Interoperabilität mit anderen Blockchains.

Bereits diese Idee reicht aus, um dem Projekt Potenzial für die Zukunft auf dem Kryptowärhungsmarkt zu bescheinigen.

  • polkadot
  • Polkadot
    (DOT)
  • Preis
    $27.73
  • Marktkapitalisierung
    $29.86 B

Ein weiterer Katalysator für Polkadot ist allerdings die Beteiligung von Gavin Wood, einem der Köpfe hinter Ethereum. Wie Charles Hoskinson war auch er unzufrieden mit der Entwicklung von ETH – und hat sein eigenes Projekt gestartet.

Entwickler werden – im Gegensatz zu etwa Cardano – keine dApps für Polkadot anbieten können, sondern ihre Projekte mit einer eigenen durch Polkadot abgsicherten Blockchain kreiieren. Dieser andere Ansatz bringt dem Konzept weiteres Steigerungspotenzial ein. Diese geteilte Sicherheit (“shared security”) macht Polkadot innovativ und in Teilen visionär.

Chainlink (LINK)

Chainlink ist eine weitere Kryptowährung, die als potenzieller Millionärsmacher gilt. Auch hier ist es der visionäre Ansatz, der dafür sorgt, dass Anleger große Stücke auf das Projekt halten. Bei Chainlink handelt es sich um ein Netzwerk mit einer Verbindungsmöglichkeit in die echte Welt: Zahlungstransaktionen, Veranstaltungen, Info-Speicher und mehr kann Chainlink bewerkstelligen ohne dafür Sicherheit oder Zuverlässigkeit einbüßen zu müssen.

  • chainlink
  • Chainlink
    (LINK)
  • Preis
  • Marktkapitalisierung
    $12.01 B

Als Preistreiber werden bei Kryptowährungen oft die sogenannten “Use cases” herangezogen, also die Anwendungsfälle in der realen Welt. Und genau an dieser Stelle bietet Chainlink nahezu unendliche Möglichkeiten. LINK ist damit nicht nur irgendeine digitale Handelswaren, sondern eine Idee, die tatsächlich im Alltag verwendet werden kann.

Fakt ist: Im Jahr 2021 wird es wieder neue Krypto-Millionäre geben. Durch welche Investments Anleger allerdings ihr Vermögen vervielfachen, lässt sich nicht so leicht voraussehen. Grundsätzlich muss man risikofreudig sein, nicht jedoch verschwenderisch oder gar leichtsinnig mit seinen finanziellen Mitteln umgehen.

Wer investieren kann, sollte sich Projekte auf dem Kryptomarkt aussuchen, die innovativ sind, hinter denen Ideen stecken. Ja, es gibt auch Anleger, die mit Meme-Coins viel Geld erwirtschaftet haben, das basiert allerdings oft auf Glück zum richtigen Zeitpunkt.

In den Kryptomarkt zu investieren bedeutet, langfristig und klug zu investieren. Das muss nicht immer eine Anleger in etablierte Coins und Tokens sein.  Wer von einer Idee und einem Entwicklerteam überzeugt ist und Geld zur Verfügung stehen hat, das nicht zum begleichen von Rechnungen dem Lebensunterhalt benötigt wird, kann sogar in Ideen wie Shiba Inu oder Sanshu Inu investieren, die zwar als reine Meme-Coins gestartet, nun allerdings deutlich gereift sind. Es gibt im Kryptobereich nicht DAS eine Projekt, das Anleger zu Millionären macht – die Möglichkeiten sind vielfältig. Eine gründliche Recherche ist stets angeraten.